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MAS Absturzsicherung

MAS Absturzsicherung: PSA für sicheres Arbeiten in der Höhe

Mit der MAS Absturzsicherung finden Sie bei Baumgart heben und sichern geprüfte persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz für Dacharbeiten, Gerüstbau, Industriemontage und Wartung. Die MAS PSA umfasst Auffanggurte, abgestimmte Sicherheitssets, mitlaufende Auffanggeräte, Höhensicherungsgeräte mit Drahtseil, Bandfalldämpfer mit Verbindungsmittel sowie passendes Zubehör wie Karabiner- und Bergsteigerhaken. Wählen Sie aus unserem Sortiment das passende Sicherheitsset für Ihre Anforderungen.

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MAS Absturzsicherung für professionelle Höhenarbeit

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz kommt überall dort zum Einsatz, wo sich eine Gefährdung nicht durch vorrangige technische oder organisatorische Schutzmaßnahmen wie Seitenschutz, Geländer oder Auffangnetze ausschließen lässt. Die konkreten Schwellen und Maßnahmen ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung nach Arbeitsschutzgesetz und Betriebssicherheitsverordnung sowie den Vorgaben der ASR A2.1 und der einschlägigen DGUV-Vorschriften. Die MAS Absturzsicherung kommt typischerweise in diesen Bereichen zum Einsatz: 

  • Dacharbeiten auf Flach- und Steildächern, etwa bei Dachdeckerarbeiten oder der Wartung von Photovoltaikanlagen.

  • Fassaden- und Gerüstbau, vor allem bei Auf-, Um- und Abbau von Gerüsten, wo temporär ohne Seitenschutz gearbeitet wird.

  • Industrie- und Anlagenmontage, beispielsweise an Krananlagen, Silos oder in Produktionshallen mit unzureichend gesicherten Bühnen.

  • Wartung in Wind- und Telekommunikationsanlagen sowie an Funktürmen, wo lange vertikale Wege gesichert werden müssen.

Die Auswahl der passenden Ausrüstung hängt immer von Arbeitshöhe, Fallraum, Anschlagpunkt und Bewegungsradius ab. Die Eignung eines konkreten Produkts entnehmen Sie der jeweiligen Gebrauchsanleitung und dem Produktdatenblatt.

Welche MAS PSA finden Sie im Shop?

MAS Auffanggurte

Der Auffanggurt bildet die Schnittstelle zwischen dem Anwender und dem restlichen Absturzsicherungssystem. Im Sturzfall verteilt er die Fangstoßkräfte gleichmäßig auf Schultern, Brust, Becken und Oberschenkel. Wir führen den MAS 90 Auffanggurt in den Größen 48-56 und 54-62. Er bietet eine hintere Auffangöse, zwei seitliche Halteösen für Halte- und Rückhaltearbeiten, einen Brustgurt, einen Bauchgurt mit Durchsteckrahmen sowie ein 85 mm breites Rückenteil für höheren Tragekomfort bei längerem Arbeitseinsatz. Achten Sie bei der Auswahl auf eine korrekte Passform: Schulter- und Beingurte müssen straff anliegen, ohne zu schnüren.

MAS Sicherheitssets

Wenn Sie eine fertig abgestimmte Grundausstattung suchen, sind die Sicherheitssets von MAS die naheliegende Wahl. Das MAS 90 Sicherheitsset kombiniert Auffanggurt MAS 90, Anschlag-Verbindungsmittel Band B 2 mit zwei Metern, ein Auffanggerät und 15-Meter-Seil, geliefert im Stahlblechkoffer. Das deutlich leichtere Sicherheitsset MAS 40 Quick enthält den Auffanggurt MAS 40 Quick, ein Höhensicherungsgerät ACB mit 1,8 m, einen Karabinerhaken BS 20 und einen Gerätebeutel. Welches Set zu Ihrer Anwendung passt, hängt vom Fallraum, der Mobilität am Arbeitsplatz und der Anschlagsituation ab.

MAS Höhensicherungsgeräte und mitlaufende Auffanggeräte

Das MAS Höhensicherungsgerät mit Drahtseil bekommen Sie in den Längen 3, 4,5, 6, 9, 12, 18 und 24 m. Es zieht das Seil automatisch nach, blockiert im Sturzfall und ist überall dort sinnvoll, wo der Anschlagpunkt über dem Anwender liegt und ein definierter Bewegungsradius nötig ist. Für Arbeiten entlang einer beweglichen Führung bieten wir Ihnen das MAS mitlaufende Auffanggerät SK 12 auf Kernmantelseil mit zwölf Millimetern Durchmesser, in den Längen 5, 10, 15 und 20 m. Das Gerät läuft ohne Eingriff mit, blockiert ruckartig bei Belastung und wird bevorzugt bei Steig- und Leiterarbeiten eingesetzt.

MAS Bandfalldämpfer, Verbindungsmittel und Karabiner

Der Bandfalldämpfer baut die Fangstoßkräfte durch kontrolliertes Aufreißen ab und reduziert die Belastung auf den Körper auf ein zulässiges Maß. Im Shop finden Sie den MAS Bandfalldämpfer BFD 5 in zwei Hakenkombinationen, nämlich MAS 51/MAS 51 für den Anschlag an klassischen Bauteilen und MAS 51/MAS 65 für breitere Anschlagprofile bis 50 mm. Als Karabinerhaken steht der MAS Bergsteigerhaken BS 25 TW zur Verfügung. Kombinieren Sie Verbindungsmittel, Falldämpfer und Karabiner ausschließlich innerhalb des freigegebenen Gesamtsystems.

Wie wählen Sie die passende MAS Absturzsicherung aus?

Die richtige Konfiguration hängt von wenigen, aber wichtigen Faktoren ab. Klären Sie folgende Punkte vor dem Kauf:

  • Arbeitsumgebung: Dach, Gerüst, Industriehalle oder Mast? Daraus ergibt sich, ob ein Halte-, ein Auffang- oder ein Steigschutzsystem erforderlich ist.

  • Bewegungsradius: Stationäre Arbeit am Festpunkt, horizontale Bewegung entlang einer Bahn oder vertikale Bewegung an einer Leiter?

  • Fallraum: Wie viel freier Raum bleibt unter dem Anwender? Dieser Wert bestimmt die maximal zulässige Verbindungsmittellänge inklusive Falldämpfer-Aufreißweg.

  • Anschlagpunkt: Liegt ein geprüfter Anschlagpunkt über Kopf vor oder ist eine temporäre Anschlageinrichtung nötig?

  • Tragedauer und Komfort: Bei Arbeiten über mehrere Stunden zahlt sich ein breit gepolsterter Gurt wie der MAS 90 aus.

  • Teamgröße: Einzelplatz-Set oder mehrere abgestimmte Ausrüstungen für Trupps.

Bei komplexen Anwendungen lohnt sich eine kurze Rücksprache mit unserem Team in Ochtrup, bevor Sie bestellen.

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Normen, Prüfung und sichere Anwendung

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz unterliegt in Deutschland einem klar geregelten Normengerüst. Die wichtigsten Normen sind DIN EN 361 für Auffanggurte, DIN EN 354 für Verbindungsmittel, DIN EN 355 für Falldämpfer, DIN EN 360 für Höhensicherungsgeräte, DIN EN 353-2 für mitlaufende Auffanggeräte an beweglicher Führung, DIN EN 362 für Verbindungselemente sowie DIN EN 365 für Gebrauchsanleitungen, Wartung und regelmäßige Überprüfung. Welche Norm Ihr konkretes Produkt erfüllt, entnehmen Sie der Kennzeichnung am Artikel und dem mitgelieferten Datenblatt.

Die MAS GmbH ist seit 2004 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und lässt ihre Produkte jährlich durch die DGUV Test Prüf- und Zertifizierungsstelle prüfen. Unabhängig davon gilt für den Anwender: PSA gegen Absturz muss vor jedem Einsatz sichtgeprüft und mindestens einmal jährlich durch eine sachkundige Person geprüft und dokumentiert werden.

Prüfservice und Reparatur direkt bei Baumgart

Die jährliche Sachkundigenprüfung Ihrer MAS Absturzsicherung übernehmen wir auf Wunsch direkt bei Baumgart heben und sichern – inklusive Prüfprotokoll nach den einschlägigen DGUV-Vorgaben. Auch der Austausch verschlissener oder beschädigter Einzelteile wie Auffanggurte, Schultergurte oder Auffangösen ist über uns möglich, statt das komplette System ersetzen zu müssen. Details und Anmeldung finden Sie auf unserer Seite Prüfservice.

MAS Absturzsicherung bei Baumgart heben und sichern kaufen

Seit 1999 beliefert Baumgart heben und sichern aus Ochtrup in Nordrhein-Westfalen Industrie, Handwerk und Bau mit Hebe-, Sicherungs- und Schutzausrüstung. Bei der MAS Absturzsicherung profitieren Sie von kurzen Wegen, persönlicher Beratung und schnellem Versand innerhalb Deutschlands. Alle Produkte werden direkt vom MAS-Werk in Drolshagen versendet. Wenn Sie sich bei der Auswahl zwischen Sicherheitsset, Einzelkomponenten oder einer System-Kombination unsicher sind, klären wir das gemeinsam – mit Blick auf Ihre konkrete Tätigkeit, den Anschlagpunkt und die geltenden Vorschriften.

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Häufig gestellte Fragen zu MAS Absturzsicherung: unsere FAQ

Beide Hersteller stehen für geprüfte PSA gegen Absturz auf dem deutschen Markt. Entscheidend ist daher nicht der Markenname, sondern die Frage, ob das konkrete Produkt zu Ihrem Einsatz passt: Produktart, Norm, Passform, Tragedauer und die vorhandenen Anschlagmöglichkeiten. Wenn Sie bereits Komponenten einer Marke nutzen, sprechen Sie uns vor einer Mischbestellung an.

Welche Norm gilt, hängt vom Produkttyp ab. Die konkrete Norm steht auf dem Etikett des Artikels sowie im Datenblatt und in der Gebrauchsanleitung. Pauschale Aussagen für ein komplettes Sortiment sind hier nicht zulässig.

Für temporäre PSA-Lösungen sind in erster Linie das Arbeitsschutzgesetz, die Betriebssicherheitsverordnung und die DGUV-Vorschriften maßgeblich. Bauliche Anschlageinrichtungen können zusätzlich landesrechtliche Bauvorschriften berühren, etwa bei dauerhaft installierten Anschlagpunkten auf Dächern. Vor einer konkreten Planung sollte eine fachkundige Gefährdungsbeurteilung erfolgen.

Beginnen Sie mit der Frage nach Tätigkeit und Standort, ermitteln Sie dann den verfügbaren Fallraum und den Anschlagpunkt. Aus diesen Daten ergibt sich, ob ein Höhensicherungsgerät, ein mitlaufendes Auffanggerät oder ein Verbindungsmittel mit Bandfalldämpfer die richtige Wahl ist. Bei Unsicherheit lieber einmal mehr Rücksprache halten.

Der Auffanggurt ist eine Einzelkomponente. Ein Sicherheitsset enthält dagegen alle für einen typischen Einsatz nötigen Bestandteile, also Gurt, Verbindungsmittel oder Auffanggerät und Transportbehältnis. Welche Komponenten Ihr gewähltes Set umfasst, steht auf der jeweiligen Produktseite im Shop.

Vor jedem Einsatz muss eine Sichtprüfung durch den Anwender erfolgen. Zusätzlich ist mindestens einmal pro Jahr eine Prüfung durch eine sachkundige Person mit schriftlicher Dokumentation Pflicht. Bei intensiver Nutzung, UV-Belastung oder Verschmutzung sind kürzere Intervalle sinnvoll.

PSA, die einen Sturz aufgefangen hat, ist sofort der Nutzung zu entziehen. Auffanggurte und ausgelöste Bandfalldämpfer müssen ersetzt werden. Höhensicherungsgeräte und mitlaufende Auffanggeräte dürfen erst nach Prüfung durch den Hersteller oder eine autorisierte Stelle wieder eingesetzt werden. Wir nehmen Ihr Gerät entgegen und kümmern uns um die Abwicklung mit MAS. 

PSA gegen Absturz darf nur von unterwiesenen Personen verwendet werden. Inhalt und Häufigkeit der Unterweisung regeln die DGUV-Grundsätze und die DGUV Regel 112-198. Die MAS GmbH bietet hierzu eigene Sachkundelehrgänge an, beispielsweise den Lehrgang S1.

Verbindungselemente, Falldämpfer und Auffanggeräte sind häufig markenkompatibel, sofern sie nach denselben Normen geprüft sind. Das Gesamtsystem muss aber jeweils nach den Vorgaben des Herstellers freigegeben sein. Im Zweifel besser bei einer Marke bleiben oder vorher rückfragen.